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swiss unihockey, 11.06.2010

SML: Viertelfinals mit «best of 7», dann gilt «best of 5»

Nach der Aufstockung der Swiss Mobiliar League der Herren haben sich die Nationalliga-Präsidenten auf eine kleine Modusanpassung für die Unihockey-Nationalliga in der kommenden Saison 2010/11 geeinigt.
Nationalliga-Präsident Andreas Iseli zog nach einer Saison ein positives Fazit der Modus-Neuerungen in der Swiss Mobiliar League der Herren. Die Einführung der Playoff-Viertelfinals habe sich bewährt. «Wir haben eine Zuschauerzunahme erreicht. In der Swiss Mobiliar League der Herren betrug diese in der entscheidenden Meisterschaftsphase ab den Viertelfinals durchschnittlich sechs Prozent.» Auch in der Swiss Mobiliar League der Damen wurden ab den Halbfinalserien durchschnittlich elf Prozent mehr Zuschauende registriert.

Meister mit maximal 39 Partien
Unbestritten war die Beibehaltung von Playoff-Viertelfinals in der höchsten Liga der Herren. Aufgrund der Aufstockung der Swiss Mobiliar League der Herren von zehn auf zwölf Teams auf die neue Saison hin und der daraus folgenden Zunahme von Qualifikationspartien sahen die Klubs aber mit einem klaren Mehr von einer Beibehaltung durchgehender Best of 7-Serien in den Playoffs ab. In der kommenden Spielzeit werden die Viertelfinals (mit Wahlprozedere) wie bisher in maximal sieben Spielen ausgetragen; Halbfinal und Final werden hingegen neu in einer Best of 5-Serie durchgeführt. Damit wird der Meister weiterhin in maximal 39 Partien ermittelt.
Die Mannschaften auf den Rängen 9 bis 12 spielen nach Abschluss der Qualifikation Playouts (9 vs. 12, 10 vs. 11, best of 7), die Sieger verbleiben in der höchsten Spielklasse, die Verlierer müssen gegen die zwei besten NLB-Teams in einem Auf-/Abstiegsplayoff stechen (best of 5).
Die NLB-Teilnehmer für diese Stechen werden in der zweithöchsten Spielklasse ebenfalls via Playoffs ermittelt: In der nach der SML-Aufstockung neu acht Teams umfassenden Nationalliga B der Herren bestreiten alle Mannschaften nach Abschluss der Qualifikation Playoff-Viertelfinals (best of 7). Die Sieger ermitteln in Halbfinalserien (best of 5) die zwei Aufstiegskandidaten, die gegen die Verlierer der SML-Playouts um zwei Plätze in der SML «stechen» dürfen (best of 5).
Die Verlierer der NLB-Playoff-Viertelfinals tragen Playout-Halbfinals (best of 5) aus. Die erneuten Verlierer müssen in einen Playout-Final (best of 3). Der Verlierer der Playout-Finalserie muss gegen einen Erstligisten ins Stechen (best of 3). Die besten zwei Erstligisten steigen kommenden Frühling 2011 direkt in die NLB auf, womit die NLB nach einem Übergangsjahr wieder zehn Teams umfassen wird.
Beibehalten wird die in der vergangenen Saison getestete Regelung, wonach auch in der Qualifikation der gesamten Nationalliga keine Partie mehr unentschieden endet. Steht ein Match nach sechzig Minuten remis, folgt eine Verlängerung und ein allfälliges Penaltyschiessen, neu mit fünf anstelle von bisher drei Schützen pro Team.

Drei Event-Wochenenden geplant
Die detaillierten Spielpläne werden in den kommenden Wochenenden nun definitiv ausgearbeitet. Definitiv und neu wird sein, dass einige Meisterschaftsrunden der Swiss Mobiliar League (Damen und Herren) in der kommenden Saison 2010/11 in Zusammenarbeit mit dem Leading Sponsor als Wochenend-Events durchgeführt werden: Am 16./17. Oktober in der Sporthalle Wankdorf in Bern, am 22./23. Januar in der Sporthalle Hardau in Zürich und am 12./13. Februar im Eisstadion oder in der Gewerbeschule in Chur. Entsprechende Gespräche und Vorbereitungen für die geballte Ladung an Partien an jenen Wochenenden laufen.

Neuerungen ab 2011
Die 33 anwesenden Stimmberechtigten blickten an ihrer Versammlung aber auch schon in die Zukunft, in die übernächste Saison 2011/12:

  • Um dem gedrängten Terminkalender etwas Luft zu geben, unterstützten die SML-Herrenteams eine variable Spielplangestaltung ab der Saison 2011/12. Das heisst, dass nicht zwingend alle Teams die gleich hohe Anzahl an Partien zum selben Zeitpunkt ausgetragen haben müssen. Darüber hinaus wird die Altjahreswoche für maximal zwei Meisterschaftsrunden freigegeben – unter Vorbehalt der Zustimmung der betroffenen Vereine.
  • Nach der Abschaffung der Star Games/All Star Games 2009 hatte sich das Nationalligakomitee einen anderen Nationalliga-Event überlegt. Die Nationalliga-Klubs begrüssten die Idee, ab 2011 ein jährliches Vorsaison-Turnier rund zwei Wochen vor Meisterschaftsstart durchzuführen.

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