Am Freitag will der HC Rychenberg gegen Uster den Cup-Achtelfinal dingfest machen und am Sonntag in Zug den Tabellennachbarn vom vierten Platz verdrängen.
Mit vier Erfolgen in sechs Runden ist der HC Rychenberg nicht optimal, aber zumindest entschieden besser in die Saison gestartet als das noch sieglose Uster. Dass dies im direkten Duell nichts zu bedeuten hat, musste der HCR vor einer Woche leidvoll erfahren. Erst in der allerletzten Sekunde konnte Nicola Bischofberger sein Team in die Verlängerung retten, wo Jonathan Nilsson mit seinem vierten Tor für die Entscheidung sorgte.
Zu viele «einfache» Gegentore
Die Mannschaft von Philipp Krebs sollte also gewarnt sein, wenn es, erneut am Freitagabend, zum zweiten Vergleich mit den Oberländern kommt. Damit es auch im Cup-Achtelfinal zu einem Heimsieg reichen wird, wird vor allem mehr Konzentration und das verstärkte Zupacken in der Defensive notwendig sein. Denn nur äusserst selten gelingt es wie im Meisterschaftsspiel, trotz acht Gegentoren siegreich vom Platz zu gehen.
Marco Eyer weiss, woran es bisher noch mangelte, auch gegen den Kantonsrivalen: «Wir zeigten in den sechs Spielen leider zu viele unterschiedliche Gesichter.» Überzeugende Phasen wechselten sich mit fahrigen in bunter Folge ab, ebenso wie sehenswerte Spielzüge mit Nachlässigkeiten in Aufbau und Verteidigung. «Wir hatten noch kein Spiel, in dem wir mit den ganzen sechzig Minuten zufrieden sein konnten», meint der Verteidiger selbstkritisch, um durchaus optimistisch hinzuzufügen: «Sobald jeder von uns konstant, mit der richtigen Einstellung und während sechzig Minuten seinen Job erledigt, sind wir auf einem guten Weg.» Nachdem Eyers Linie im ersten Versuch gegen Usters Topformation um den Ex-Rychenberger Patrik Dóža nicht ihren besten Tag erwischt hatte, dürfte es im zweiten Anlauf nicht am Willen zur Wiedergutmachung fehlen.
Auch im Meisterschaftsspiel vom Sonntag in Zug werden die Erfolgsaussichten massgeblich davon abhängen, wie gut der HCR die Stars der Innerschweizer im Zaum zu halten versteht. Gelingt es ihm so gut wie den Tabellenersten Wiler (10:0) und GC (7:1), das Quartett aus Schweden sowie Severin Nigg zu neutralisieren, sollte ein Auswärtssieg beim Tabellennachbarn zu realisieren sein. Schafft er es hingegen nicht, dürfte der späte Nachmittag am Zugersee ziemlich ungemütlich werden.




