Mehr als solides Unihockey nötig

Am vergangenen Wochenende zeigte der HC Rychenberg zweimal solides Unihockey. Dies ermöglichte es ihm, seine Pflicht mit Siegen gegen Jona und Thun zu erfüllen. Am Samstag wird bei der Kür gegen Köniz aber eine Steigerung unumgänglich sein, soll ein Erfolg möglich sein und der Anschluss an die Verfolgergruppe gewahrt werden können.

Köniz war mit einer unerwarteten Niederlage im Derby gegen Langnau enttäuschend in die Saison gestartet. Seither hat sich das Team von Jyri Korsman freilich kontinuierlich auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Was der Steigerung zugrunde liegt, weiss HCR-Verteidiger Levin Conrad aus Erfahrung: «Köniz ist ein spielstarkes Team, das in der Offensive und Defensive tolle Einzelspieler hat. Ich denke da besonders an die beiden Ausländer Jyrki Holopainen und Simon Jirebeck. Sie haben bis jetzt punktemässig geliefert.»

Zuletzt stets sehr umstrittene Duelle

Bei einem Blick auf die Skorerliste sticht indes ins Auge, dass Köniz offensiv breit abgestützt ist. Nach sieben Runden haben zehn Spieler fünf und mehr Punkte auf ihrem Konto. Dies obschon oder gerade weil der Berner Vorortsclub vorrangig auf selber ausgebildete Spieler setzt. Conrad, der selber mit sieben Punkten in ebenso vielen Partien viertbester Skorer seiner Mannschaft ist, erkennt bei Köniz jedoch noch eine weitere grosse Stärke: «Auch seine Special Teams sind auf einem sehr hohen Niveau.»

Der HCR ist also gefordert. Die jüngere Geschichte legt nahe, dass er sich durchaus optimistisch in die Weissensteinhalle aufmachen kann. Vier Mal trafen die beiden Teams in den letzten zwei Jahren aufeinander und drei Mal konnte sich die Mannschaft von Philipp Krebs in den stets äusserst umstrittenen Matches durchsetzen. «Köniz lag uns in den letzten beiden Saisons ganz gut», bestätigt Conrad. «Wir kamen oftmals nahe an unsere Bestleistung heran.»

In dieser Hinsicht sieht der Kreativverteidiger in der laufenden Saison noch Nachholbedarf: «Bis jetzt konnten wir noch in keinem Spiel konstant über sechzig Minuten unser bestes Unihockey zeigen. Steigerungspotential gibt es also noch in vielen Belangen.» Mit einem weiteren Erfolg gegen die Berner könnte der HCR diese in der Tabelle überholen, bei einer Niederlage allerdings im eng besetzten Mittelfeld auch vom vierten bis auf den siebten Rang abrutschen.

Autor: René Bachmann

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