U16A: Es bleibt noch einiges an Luft nach oben

Ein solider Auftritt bringt dem HC Rychenberg einen ungefährdeten 10:3-Sieg gegen Luzern ein. Mit drei Punkten Vorsprung auf ein Verfolgertrio führt er die Rangliste weiterhin an.

Obwohl der HC Rychenberg in seinem Heimspiel gegen Luzern auf ein Quartett, zwecks Schonung ab Spielhälfte gar auf zwei weitere Spieler verzichten musste, gab es vom Anpfiff an keinen Zweifel daran, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Zu ungleich waren die Spielanteile und die Chancen verteilt. Der HCR hielt das Zepter von der ersten bis zur letzten Minute fest in seinen Händen, nicht zuletzt auch weil er seine Abwehrarbeit ernst nahm und sich darum nach einem Ballverlust das Objekt der Begierde in der Regel im Handumdrehen wieder zurückholte.

Die Seriosität in der Rückwärtsbewegung war auch daran erkennbar, dass die drei Gegentore, die die Winterthurer bis zum Abpfiff trotzdem konzedieren mussten, ihren Ursprung allesamt in groben individuellen Schnitzern im Spielaufbau hatten. Womit wir beim Angriffsspiel des Heimteams sind. Dieses war während des Grossteils der sechzig Minuten kontrolliert, allerdings fehlte ihm zumeist jenes Tempo und Überraschungsmoment, das die massierte Luzerner Defensive vor grosse Probleme gestellt hätte. Schnelle Passstafetten bildeten die seltene Ausnahme, weshalb es über elf Minuten lang dauerte, bis die klare Überlegenheit auch im Resultat ihren Niederschlag fand.

In den darauf folgenden 49 Minuten baute der HCR den Vorsprung sukzessive auf 10:3 aus. Dass Trainer Martin Oesch auf dem Weg dorthin sämtlichen anwesenden Feldspielern mindestens ein Drittel lang Auslauf gewährte, auch den beiden U14-Junioren, dürfte ganz im Sinne der breiten Talentförderung des Vereins gewesen sein. Der klare Erfolg darf die Mannschaft allerdings nicht dazu verleiten, sich darin zu sonnen. Dafür war das Angriffsspiel dann doch zu wenig überzeugend.

Autor: René Bachmann

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