Der HC Rychenberg bleibt auf seinem «Roadtrip» makellos. Wie bereits gegen Malans und im Cup gegen Mittelland setzt er sich auch gegen Köniz auswärts durch. Die Entscheidung beim 6:4-Sieg fällt in der 55. Minute mit Michel Wöckes Tor zum 5:2.
Im Startdrittel sah es in Köniz aus, als könnten die Abwehr- die Angriffsreihen in Schach halten. Ein trefferarmes Spiel zwischen zwei vergleichbar um Kontrolle bemühter Teams zeichnete sich ab. Doch in den zweiten zwanzig Minuten fand der HC Rychenberg Wege, um das Patt aufzubrechen. Defensiv liess er weiter fast nichts zu, doch gewann er die Oberhand, da er auch an Gefährlichkeit in der Offensive zulegte. Beim Stand von 0:2 sah sich der Gastgeber zur Spielmitte dazu bemüssigt, seine Kräfte zu bündeln und dies bis zum Schlusspfiff beizubehalten. Allzu gross war die Wirkung dieser Massnahme nicht. Und doch hiess es zur zweiten Pause 2:2, was aus Winterthurer Sicht enttäuschend war, hatten sie das Geschehen doch mit ihrer soliden Defensive und ihren Vorteilen beim Kreieren von Torgefahr über weite Strecken bestimmt.
Wie bereits in Maienfeld war das Einspuren auf die Siegesstrasse auch in Köniz nur aufgeschoben. Yann Ruh kassierte kurz vor der Pause des zweiten Drittels eine 2+2min Strafe (Grober Körpereinsatz). Leidtragender war Nico Mutter, der danach nicht mehr mittun konnte. Dessen Bruder Claudio konnte anschliessend mit einer Doublette das Spiel auf die Seite des HCR reissen und in der 55. Minute war die Messe mit Wöckes 5:2 gelesen.




