Mehr als zeitweilig hohes Niveau ist gefragt

Mehr als zeitweilig hohes Niveau ist gefragt

In der zweiten Doppelrunde der Saison kann der HC Rychenberg zweimal zuhause antreten, das erste Mal bereits am Freitag. Mit Heimsiegen gegen Uster und Malans könnte er den durchzogenen Saisonstart aufhübschen.

In der zweiten Doppelrunde der Saison kann der HC Rychenberg zweimal zuhause antreten, das erste Mal bereits am Freitag. Mit Heimsiegen gegen Uster und Malans könnte er den durchzogenen Saisonstart aufhübschen.

Es ist für den HC Rychenberg eine seltene Ausnahme: Er wird sein Heimspiel der 5. Runde gegen Uster nicht am Samstag, sondern bereits am Freitagabend austragen (19:30 Uhr, AXA Arena). Nur zwei Tage später wird die Mannschaft von Philipp Krebs bereits zum vierten Mal vor heimischer Kulisse antreten können. Der Gegner vom Sonntag wird Malans sein (17:00 Uhr, AXA Arena).

Mit lediglich fünf Punkten aus den ersten vier Runden ist dem HCR der Start in die Saison mässig gelungen. Bloss gegen die schwächer eingestuften Thurgau und Langnau reichte es ihm zu Siegen und selbst diese mussten hart erkämpft werden. Gegen Köniz und Wiler, denen er auf Augenhöhe begegnen möchte, setzte es hingegen Niederlagen ab. Luca Locher sagt denn auch: «Mit dem Saisonstart ist wohl niemand im Team wirklich zufrieden.» Noch fehlt es dem Team an Konstanz und noch ist die zweite Linie um Nationalspieler Nicola Bischofberger, von der viel erwartet wird, mitten im Findungsprozess. Die Puzzlesteine passten bislang noch nicht ganz zusammen.

Die eigenen Fortschritte sind massgeblich

Locher ist nichtsdestotrotz optimistisch: «Wir brachten uns zu oft durch einfache Fehler selber in die Bredouille und ermöglichten es dem Gegner so, mit wenig Aufwand zu Toren zu kommen. Können wir das minimieren, sind wir schwer zu knacken.» Sollte dies im Derby gelingen, wäre schon einiges geschafft. Falls nicht, wäre Usters erste Linie mit dem früheren Rychenberger Patrik Dóža und Jung-Nationalspieler Claudio Schmid gewiss dankbarer Nutzniesser. Das Duo hat in den bisherigen vier Runden lediglich ein Tor weniger erzielt als die komplette Mannschaft des HCR.

Locher erinnert sich: «Gegen Uster bekundeten wir letztes Jahr viel Mühe. Es wird darum einen konzentrierten Auftritt brauchen, um die drei Punkte mitzunehmen.» Zuversichtlich stimmt ihn, dass «wir in jedem bisherigen Match Phasen hatten, in denen wir auf sehr hohem Niveau spielten. Daran müssen wir anknüpfen.»

Auch in der Partie vom Sonntag kommt es vor allem auf die eigenen Fortschritte an. Kommt der HCR gegen Malans mit weniger Eigenfehlern und längeren Abschnitten von hoher Qualität über die Runden, müsste ein Sieg möglich oder wahrscheinlich sein. Daran ändert nichts, dass der HCR in der vergangenen Saison gegen die routinierten Bündner bloss einen Zähler zu holen vermochte. Was sowieso zu erwarten ist: Malans wird die Partie intensiv, mit einer Vielzahl hart geführter Zweikämpfe und emotional aufgeladen gestalten wollen.

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