Punkte zu Nils Conrads Comeback

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Nach zuletzt drei Niederlagen mit 26 Gegentoren findet der HC Rychenberg wieder auf die Siegesstrasse zurück. Dank einer Steigerung im Schlussdrittel bezwingt er den Tabellenletzten St. Gallen vor 1588 Zuschauern mit 6:2.

Zwei Drittel lang rieb sich das Publikum verwundert die Augen. Der HC Rychenberg trat ungewohnt saft- und kraftlos auf und vermochte darum sein Plus an Pferdestärken nur selten in die Waagschale zu werfen. Derweil war St. Gallen von seinen vielen Niederlagen in dieser Saison sichtlich gezeichnet. Die Ostschweizer konzentrierten sich im Wesentlichen auf seine Abwehrarbeit und schaffte es nur äusserst selten, offensiv in Erscheinung zu treten.

Die mangelnde Intensität und Emotionalität sorgten für ein Spiel, das die Zuschauer vierzig Minuten lang kaum einmal von den Sitzen riss. Umso erstaunlicher waren die fünf Strafen, die ausgesprochen wurden. Dass vier davon auf das Konto der Winterthurer gingen, war ausnahmsweise mal ein Vorteil. Nicht nur hielten sie sich viermal schadlos, sondern konnten gar noch zwei Shorthander zum 1:0 und 4:2 landen; beide erzielte vom Duo Claudio Mutter/Manuel Maurer.

Erst im Schlussabschnitt fand der HCR zu mehr Energie und somit besser ins Spiel. Die Pässe im letzten Drittel des Feldes wurden präziser und fast zwangsläufig sorgte das Team von Samuel Eberle in den letzten zwanzig Minuten für die Entscheidung. Vor dem zweiten Shorthander hatte Noah Püntener das Spiel mit dem 3:2 in der 42. Minute in die gewünschte Richtung gelenkt, und Nico Mutter vollendete in der Schlussphase mit seinen zwei Toren zum 6:2.

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