U16A: Der HCR macht weiter Boden gut

Mit Siegen gegen seine vormaligen Tabellennachbarn Kloten und Waldkirch erweitet der HC Rychenberg seine Serie auf fünf Siege. Der Lohn ist der Vorstoss auf den vierten Rang zum Ende der Hinrunde.

In Kloten erwischte der HC Rychenberg einen Start nach Mass. Er spielte munter nach vorne und zeigte sich dabei, was sonst nicht zu seinen ersten Tugenden gehört, von seiner effizienten Seite. Mit drei Toten ganz besonders auszuzeichnen verstand sich Andrin Vollenweider. Die 5:1-Führung nach lediglich elf Minuten unterstrich die überzeugende Startphase und bedeutete schon so etwas wie die Vorentscheidung.

Die Fortsetzung war dann freilich weniger erfreulich. Die Konzentration und Konsequenz pendelten sich auf einem tieferen Niveau ein und der Torhunger schien gestillt zu sein, sodass sich Trainer Martin Oesch zur Spielhälfte dazu bemüssigt sah, sein Time-out zu nehmen. Die Spieler verstanden seinen Weckruf und erhöhten in der Folge wieder die Pace. Und spätestens nach Nino Fankhausers Tor zum 10:4 in der 42. Minute war die Entscheidung endgültig gefallen. Die drei Gegentore in der Schlussphase waren unschön, aber auch dem munteren Wechseln geschuldet und letztlich von geringer Bedeutung.

Noch zusetzen können
Anders als am Vortag verliefen die ersten Minuten am Sonntag nicht nach dem Gusto des HCR. Er verzeichnete wiederum ein Chancenplus, doch schaute dabei nichts Zählbares heraus, weil er im Abschluss nicht zwingend und präzis genug agierte. Und da Waldkirch gleichzeitig bei seinen ersten zwei Versuchen gleich traf, sahen sich die Winterthurer nach gut drei Minuten mit einem Zweitorerückstand konfrontiert.

Hektik kam deswegen und auch wegen der fortgesetzt betont kreativen Schiedsrichterentscheide keine auf. Vielmehr näherte sich der HCR dem Anschlusstreffer konzentriert peu à peu an und als dieser in der zehnten Minute geschafft war, ging es im gleich spielbestimmenden Stil weiter. Was Oeschs Team im ersten Abschnitt allerdings nie unter Kontrolle brachte, waren die Steilzuspiele der Gäste durch die Mitte. Fabian Furrer, der das Tor erstmals von Beginn an hütete, musste bis zur ersten Pause mehrmals korrigierend eingreifen.

Mit einer besser gestaffelten Verteidigung bekam der HCR diesen St. Galler Spielzug nach der ersten Pause in den Griff und von da an rollte der Ball fast nur noch in Richtung Tor der Gäste. Diese verteidigten sich geschickt und dennoch sorgten Jan Furter und Fabian Gut bis kurz nach Spielhälfte, dass sich die klare Überlegenheit auch im Resultat niederschlug.

Fürs Schlussdrittel stellte Waldkirch auf zwei Linien um, am Geschehen änderte sich dadurch indessen nichts Wesentliches. Nicht deutete darauf hin, was folgte: Die Ostschweizer machten zwischen der 44. und 48. Minute aus dem 3:5 ein 6:5. Oesch reagierte umgehend, indem er ebenfalls die Kräfte bündelte. Und die Reaktion auf den Rückstand folgte alsbald. Angeführt von Marvin Ritzmann und Jan Furter bewies der HCR Widerstandskraft, riss das Steuer herum und brachte die drei Punkte gegen den hartnäckigen Gegner doch noch unter Dach und Fach.

Als Fazit der Doppelrunde bleibt: Der HCR hat sich dank den Siegen vier und fünf auf den vierten Rang vorgearbeitet und erfreuliche 19 Tore erzielt. 13 Gegentore waren aber eindeutig zu viele. Es gilt daher, die Defensive wetterfester zu machen und die Schwankungen innerhalb der Spiele zu minimieren.

Autor: René Bachmann

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