U16A: Den spielstarken Auftritt nicht durchgezogen

Zum Abschluss der Hinrunde bezwingt der HC Rychenberg die Jona-Uznach Flames dank einer starken ersten Hälfte und trotz einer fünfminütigen Schwächephase mit 6:3.

Mit einem Sieg gegen Jona konnte der HC Rychenberg zum Abschluss der Hinrunde einen grossen Schritt in Richtung Playoffs machen. Dieser Bedeutung der Partie schien sich die Mannschaft von Martin Oesch vom Anpfiff an bewusst zu sein. Nach einer kurzen Phase des Abtastens übernahm sie resolut das Spieldiktat. Dabei liess sie immer wieder aufblitzen, was sie an einem guten Tag auszeichnet. Vor allem in der Viertelstunde bis zur ersten Pause liess sie einerseits hinten nahezu nichts anbrennen und andererseits den Ball geschickt und zügig durch die eigenen Reihen zirkulieren. Die Tore von Marc Peter und Loïc Ammann waren nach den ersten zwanzig Minuten Ausdruck dieser ununterbrochenen Kontrolle und Überlegenheit, aber auch der Laufbereitschaft im Kollektiv. Einzig die mangelnde Effizienz im Abschluss verhinderte einen grösseren Vorsprung.

Der zweite Abschnitt ähnelte dem ersten in mancherlei Hinsicht. Erneut brauchte der HCR ein paar Minuten, um offensiv in Schwung zu kommen. Die Defensive verhinderte weiterhin, dass Torhüter Ilja Brunner schwierige Aufgaben zu bewältigen hatte, und nach und nach kam auch das Angriffsspiel wieder besser in die Gänge. Laufbereitschaft, Laufwege und Passspiel gefiel sukzessive wieder besser und es war keinesfalls dem Zufall geschuldet, dass die Partie nach 34 Minuten und Toren von Marc Bandschapp, Julian Egli und Ammann zum 5:0 vorentschieden zu sein schien. Jona, wiewohl längst mit nur noch zwei Linien unterwegs, hinterliess zu diesem Zeitpunkt nicht den Eindruck, als könnte es in die Begegnung zurückfinden.

Unachtsamkeiten bringen Spannung zurück

Vor der Partie hatte Oesch noch davor gewarnt, dass Jona bis zum Schlusspfiff nie aufgeben werde; unabhängig vom Spielstand. Diese Resilienz bekam der HCR dann prompt auch zu spüren. Dessen kurze Phase der Unachtsamkeit kurz vor und nach der zweiten Pause brachte die Gäste mit drei wuchtigen Einzelaktionen innert knapp vier Minuten auf zwei Tore heran, was diesen Auftrieb verlieh und das Spiel für die Heimmannschaft sehr viel komplizierter machte. Es war nun ein mit Haken und Ösen betriebenes Kampfspiel, in dem der während 37 Minuten nahezu beschäftigungslose Brunner vorübergehend einige Male im Blickpunkt des Geschehens stand, und Schlimmeres verhindern konnte.

Bald aber hatte der HCR das Geschehen wieder so weit unter Kontrolle, dass in der letzten knappen Viertelstunde nur noch die ab und zu eingestreuten «unforced errors» Brunner zu starken Paraden zwangen und den Sieg gefährdeten. Dass der HCR in der Schlussphase wieder fast alles im Griff hatte, lag zum einen an der eigenen Konsolidierung, zum anderen aber auch daran, dass sich Jonas übermässig stark forcierte erste Linie ihre Sohlen platt gelaufen hatte. Yanik Kümmerlis 6:3 in der Schlussminute bereitete letztlich allen Eventualitäten ein Ende.

Autor: René Bachmann

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