U16A: Der dritte deutliche Sieg in Folge

U16A: Der dritte deutliche Sieg in Folge

Trotz einer zehnminütigen Baisse zu Beginn des Mitteldrittels gewinnt der HC Rychenberg gegen Malans mit 11:4. Der auch in dieser Deutlichkeit verdiente Sieg bringt ihn in Tuch-fühlung mit dem dritten Rang.

Wohin die Reise in den sechzig Minuten gehen würde, wurde schon in der Startphase klar. Während Malans primär auf Einzelaktionen setzte, liess der HC Rychenberg den Ball geduldig durch die eigenen Reihen zirkulieren, um im geeigneten Moment mit hohem Tempo vertikal zu kombinieren und wo möglich, den Torabschluss zu suchen. Diese Spielweise des Gastgebers trug bereits in der Startphase erste Früchte. Nach knapp fünf Minuten und Toren von Andrin Vollenweider (2x) und Timo Muggli führte er leistungsgerecht mit 3:1, und noch im ersten Abschnitt stellte Samuel Aeberhardt mit seinem ersten von vier Toren auf drei Längen Differenz.

Ein grösstenteils solider Auftritt
An der grundsätzlichen Intention der beiden Teams, wie sie ihr Spiel gestalten wollten, änderte sich im weiteren Verlauf der Begegnung nur sehr wenig. Und trotzdem sah sich HCR-Trainer Martin Oesch in der 24. Minute dazu genötigt, sein Time-out zu nehmen. Was war geschehen? Kurz vor und nach der ersten Pause hatte Malans ausgleichen können, indem es zwei Unkonzentriertheiten der Winterthurer konsequent ausnutzte und von einem Eigentor und einem kuriosen Abpraller von der Bande hinter dem Tor von HCR-Goalie Merlin Büchli profitierte.

Am Ausgleich hatte Oeschs Team einige Minuten zu kauen. Die Defensive bekam zwar wieder Zugriff aufs Geschehen, doch dauerte es seine Zeit, bis das Angriffsspiel wieder im Kollektiv zu funktionieren begann. In dieser Situation half es, dass Luc Schumacher die Führung mit einem sehenswerten Solo zurückholte. Und mit Aeberhardts zweitem Treffer gingen die Dinge ab der 33. Minute wieder ihren gewohnten Gang. Malans war zu keiner nennenswerten Reaktion mehr fähig, sodass der HCR seinen Vorsprung ohne grössere Schwierigkeiten sukzessive auf 11:4 ausbauen konnte.

Nach vier Niederlagen zum Saisonstart ist es den Winterthurer in den letzten Wochen gelungen, das Steuer herumzureissen und mit drei Siegen in Serie den Anschluss ans breite Mittelfeld zu finden. Gewiss, die letzten drei Gegner waren weniger stark als die ersten vier. Mindestens ebenso sehr lag das Erstarken aber an der vergrösserten Leistungs- und Leidensbereitschaft. Diese gilt es in der nun folgenden vierwöchigen Meisterschaftspause noch um die eine oder andere Schippe zu ergänzen.

Autor: René Bachmann

Telegramm HC Rychenberg - Alligator Malans

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