U16A: Mit Geduld zu den ersten sechs Punkten

U16A: Mit Geduld zu den ersten sechs Punkten

Ein 9:3 in Luzern und ein 8:3 gegen March. Der HC Rychenberg holt in der ersten Doppelrunde in ziemlich überzeugender Manier das Punktemaximum und schafft den Anschluss ans Mittelfeld.

Der HC Rychenberg zeigte in Luzern eine Qualität, die nicht selbstverständlich war: Obwohl nach vier Niederlagen zum Saisonstart unbedingt ein Sieg her musste, liess er den Ball geduldig durch die eigenen Reihen laufen und wartete zu, bis sich eine geeignete Gelegenheit für einen Vorstoss ergab. Mit viel Ballbesitz bestimmte das Team von Martin Oesch das Geschehen von Beginn an und nahezu vollumfänglich. Und es blieb selbst dann konzentriert und unaufgeregt, als das erste Tor auf sich warten liess. Es gab auch keinen Grund nervös zu werden, da es ihm in schöner Regelmässigkeit gelang, gute Möglichkeiten zu erarbeiten.

Kompakt, konzentriert und dominant
Die Geduld zahlte sich noch im Startdrittel aus. Yanik Kümmerli eröffnete in der achten Minute den Torreigen und bis zur ersten Pause erhöhten Jan Furter und Marvin Ritzmann auf 3:0. Ohne dafür sonderlich effizient auftreten zu müssen, hielten die Winterthurer die eingeschlagene Pace mit drei Toren pro Abschnitt durch. Erst in den letzten zehn Minuten, als die Partie längst entschieden war, liess ihre Konzentration etwas nach, sodass sich auch der eingewechselte Fabian Furrer mit ein paar Paraden auszeichnen konnte. Letztlich war der erste Saisonsieg ungefährdet und fiel mit 9:3 leistungsgerecht deutlich aus.

Auch tags darauf war konzentrierte Beharrlichkeit gefragt. Der noch punktelose Aufsteiger March parkierte den Bus vor seinem Tor und machte die Räume für ein gepflegtes Angriffsspiel sehr eng. Der HCR brauchte einige Zeit und ein paar kleinere taktische Anpassungen, bis er Mittel und Wege fand, um diese Abwehr mit dosiertem Risiko aufzubrechen.

Samuel Aeberhardts 1:0 in der 13. Minute war eine kleine Erlösung und spätestens nach Luc Schumachers 3:1 in der 37. Minute war der Braten gegessen. Zu sehr hatten sich die mit bloss einem (starken) Torhüter und zehn Feldspielern angetretenen Schwyzer bis dahin verausgaben müssen, um ihre Haut so teuer als möglich verkaufen zu können. Nadelstiche in Form von Kontern konnten sie aufgrund wachsender Müdigkeit im Schlussdrittel kaum mehr setzen. Auch darum wurde die erneut kompakte Teamleistung des HCR am Ende mit einem adäquat komfortablen 8:3-Sieg belohnt, der ihm den Abschluss ans Mittelfeld einbrachte.

Autor: René Bachmann

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