U16A: Ein überzeugender Sieg mit einem Rumpfteam

U16A: Ein überzeugender Sieg mit einem Rumpfteam

Zum Abschluss der Qualifikationsphase bezwingt der HC Rychenberg die Jona-Uznach Flames ziemlich überzeugend mit 9:4. Im Playoff-Achtelfinal wartet nun Fribourg, der Achte der Gruppe 1.

Den ersten relevanten Auftritt in Jona blieb den Schiedsrichterinnen vorbehalten. In Absprache mit den Trainern sahen sie sich dazu gezwungen, den Anpfiff um eine Viertelstunde zu verschieben, hätte doch die Sonneneinstrahlung den Torhüter des HC Rychenberg in den Blindflug versetzt. Nach Ablauf der Frist waren die Voraussetzungen für die beiden Mannschaften wieder mehr oder weniger identisch.

Gut gespielt, aber ...

Den entschieden besseren Start erwischte der HCR. Er bestimmte die Gangart, fand in schöner Regelmässigkeit den Weg zum gegnerischen Tor und lag folgerichtig nach nur fünf Minuten bereits mit zwei Längen voran. Jona kämpfte sich jedoch ins Match und glich in der fast gleichen Zeitspanne wieder aus.

Dieses Intermezzo war freilich bloss von kurzer Dauer, denn der HCR liess sich nicht ablenken. Er zog weiter unbeirrt seine Kreise, liess den Ball geschickt zirkulieren und erarbeitete sich dadurch zahlreiche erstklassige Torchancen. Bei einer nur schon halbwegs ansprechenden Effizienz und Kaltblütigkeit hätte er die Partie spätestens bis zur zweiten Pause entschieden gehabt. Besonders das knappe Dutzend Mal, das die Winterthurer solo vor dem gegnerischen Torhüter auftauchten, die Möglichkeit aber ungenutzt verstreichen liessen, gab Anlass zum Kopfschütteln. Dementsprechend liessen sich die ersten vierzig Minuten mit «gut gespielt, aber ...» zusammenfassen.

17. Sieg in 18 Qualifikationsrunden

Vor dem Schlussdrittel führte der HCR lediglich mit 5:2, was Jona die Option einer Aufholjagd offen liess. Es bündelte seine Kräfte und zog damit mit dem HCR gleich. Dieser hatte das Spiel aufgrund von Verletzungen und Krankheiten schon mit nur zwei Linien beginnen können und nach dem Ausfall von Captain Loïc Ammann in der 22. Minute nur noch zehn Feldspieler zur Verfügung. Um dem vermuteten Ansturm zu begegnen und gleichzeitig die Kräfte seiner Spieler zu schonen, gab Trainer Martin Oesch fürs letzte Drittel vor, die frühe Störarbeit nur noch situativ einzusetzen.

Diese Massnahme führte dazu, dass Jona seine starke Physis besser zur Geltung bringen konnte, mehr Spielanteile an sich reissen konnte und öfter vor dem Tor der Gäste auftauchte. Ein starker Torhüter und die richtigen Antworten in der Offensive liessen den HCR indessen nie Gefahr laufen, den 17. Sieg in 18 Qualifikationsrunden noch aus der Hand zu geben. Am Ende stand ein ungefährdeter 9:4-Erfolg zu Buche.

Autor: René Bachmann

Telegramm Jona-Uznach Flames - HC Rychenberg

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