U21A: Endlich Heimspiel und dann das…

U21A: Endlich Heimspiel und dann das…

Nach drei siegreichen Auswärtsspielen im Kanton Bern durften sich die ältesten HCR-Junioren erstmals auf ein Heimspiel in Oberseen freuen. Die Affiche war vielversprechend. Unser Heimteam mit nur einem Punktverlust auf dem dritten Rang, Wiler stand mit der maximalen Punktezahl auf dem zweiten Rang. Ein richtiges Topspiel also. Dazu kam, dass in der L-UPL keine Spiele stattfanden. Die Teams konnten also auch hinsichtlich des Kaders aus dem Vollen schöpfen. Diese wahrgenommene Qualität in der höchsten Juniorenliga wurde auch vom anwesenden Publikum erkannt. Über 150 Zuschauer:innen fanden den Weg in die Halle. Der HCR ist also auch bei Junioren-Spielen Weltklasse beim Publikum.

In den ersten Minuten konnte der designierte Statistiker auf beiden Seiten ungenutzte Chancen verzeichnen. Nach 12 Minuten wurde dann auch die erste Strafe gegen Wilde rauf dem Matchblatt verzeichnen. Im Powerplay zog Ott zum Schuss auf, legte den Ball auf T.Graf ab, welcher zum 1:0 in Überzahl traf.

Kurz nach der Pause, ging es 8 Sekunden lang hoch zu und her. Zuerst erhöhte Bachmann zum 2:0. Nur wenige Sekunden später konnte Wiler aber bereits wieder zum 2:1 verkürzen und es waren noch keine zwei Minuten gespielt.

Wie in den vorangehenden Spielen, war auch dieses Spiel gezeichnet von (zu) vielen Strafen. Bis zu diesem Spiel klassierte sich der HCR in einer Statistik weit vorne: Den Unterzahl-Situationen (vor dem Spiel 8 an der Zahl). Mit viel Dummheit wurde versucht, die Ligakonkurrenz in dieser Statistik auf Abstand zu bringen. So holte sich Kern zur Spielhälfte eine rote Karte ab. Die begleitenden 2’+2’ konnten glücklicherweise schadenfrei überstanden werden, doch kosteten Sie viel Kraft. Aus einem Konter resultiert dann aber kurz vor der Pause doch noch der Ausgleich zum 2:2.

Für das letzte Drittel wurde versucht nochmals alle Kräfte zu mobilisieren und zu bündeln. Die Blöcke wurden umgestellt. Doch anstatt eines positiven Momentum-Shifts wurde ein gegnerischer Spieler kurz nach Anpfiff zum letzten Durchgang vor dem eigenen Tor vergessen. Mit einem klugen Pass und einem Schuss ins offene Tor ging Wiler erstmals in Führung. Selbst der spätere Spieler des Spiels, Eric Kunz, hatte bei diesem Abschluss keine Chance mehr.  Irgendwie gelang es Stüdeli kurz danach den Fehler seiner Linie beim Gegentor wieder zu korrigieren. Mit dem zweiten Tor aus einem Slot-Gewusel wurde wieder auf unentschieden gestellt. Leider hielt auch dieses Resultat nicht lange. Nach 5 Minuten im letzten Drittel gelang es Wiler im Gegenpressing den Ball zu gewinnen und das Siegestor zum 3:4 zu erzwingen.

Aus dem Spiel kann viel für die Saison gelernt werden. Beispielsweise, dass unsere Heimhallen (zumindest kurzzeitig) als Exklave zum Kanton Bern erklärt werden sollten. Mit dem Auswärts-Berner-Vorteil des HCR wäre das Spiel womöglich anders ausgegangen.

Autor: Jonas Snozzi

Telegramm HC Rychenberg - SV Wiler-Ersigen

    alle Sponsoren

    Hauptsponsor