
Nach dem zerstückelten Saisonstart hat für den HC Rychenberg am vergangenen Wochenende eine Phase begonnen, in der es für ihn Schlag auf Schlag weitergeht.
Nach der ersten, erfolgreichen Tranche gegen GC und Wiler vom Wochenende stehen die nächsten grossen Herausforderungen an. Am Samstag wird sich der HCR dem Tabellenvierten Thurgau und am Sonntag Meister Zug stellen, beide Male auswärts.
Seit den Playoff-Viertelfinals 2023/24 tut sich der HCR gegen Thurgau besonders schwer. Die letzten sechs Partien gegen die Ostschweizer gingen verloren. Zum Teil mag diese Durststrecke an ungünstigen Spielverläufen gelegen haben, vornehmlich aber daran, dass der HCR die Mittel und Wege nicht fand, Thurgaus überfallartigen Gegenstösse in den Griff zu bekommen. Wie gut es ihm diesmal gelingen wird, in kritischen Zonen die richtigen Entscheidungen zu treffen und die geeignete defensive Staffelung aufzubauen, dürfte den Ausgang der Partie wesentlich beeinflussen.
Zugs Mannschaft zu erklären, ist wie Wasser in den Zugersee zu tragen. Seit Jahren ist sattsam bekannt, dass die Innerschweizer prioritär von der hohen Qualität ihrer sechs Verstärkungsspieler aus dem hohen Norden zehren. Diese in ihrer Entfaltung einzuschränken, ist und bleibt die zentrale Aufgabe. Wie dies funktioniert, zeigte der HCR bei seinem Cupsieg.
Samstag, 1. November 2025
17.00 Uhr, Paul Reinhart Halle, Weinfelden
Sonntag, 2. November 2025
19.00 Uhr, Sporthalle Herti, Zug
Autor: René Bachmann