
Der HC Rychenberg blickt voller Energie auf das Heimspiel vom Samstag und startet mit frischem Schwung in eine vielversprechende Phase der Saison. Nach einem anspruchsvollen Auftakt bietet die kommende Partie gegen St. Gallen die Chance, sich mit einem Heimsieg in der Tabelle nach vorne zu arbeiten. Besonders erfreulich: Mit Tim Aeschimann und Oskar Weissbach kehren zwei wichtige Leistungsträger ins Team zurück und sorgen für zusätzlichen Rückenwind. Der HCR will vor eigenem Publikum seine Qualität ausspielen – die Vorfreude auf einen starken Auftritt ist gross.
Das Ostschweizer-Derby ist auch der erste Ernstkampf des neuen Headcoaches Philippe Soutter. Der Nachfolger von Samuel Eberle hat sich zusammen mit den beiden bisherigen Co-Trainern Kari Koskelainen und Tero Kotilainen in den letzten zwei Wochen intensiv mit der Situation des Teams befasst. Eine der ersten Konsequenzen ist die Berufung von Manuel Maurer und Oskar Weissbach an der Seite von Michel Wöcke in den Captains-Club. «Die eigentliche Neuheit ist, dass wir alle drei als gleichberechtigte Captains einsetzen und auch die Binde alternierend getragen wird. Wir wollen die Verantwortung innerhalb des Teams breiter abstützen», erläutert Soutter diese Massnahme.
Samstag, 15. November 2025
AXA Arena, Winterthur
Türöffnung: 16.00 Uhr
Spielbeginn: 17.00 Uhr
Autor: René Bachmann
Mit einem 4:1-Erfolg sichert sich der HC Rychenberg beim Comeback Philippe Soutters als Cheftrainer die drei budgetierten Punkte gegen Schlusslicht St. Gallen. Nach 37 Minuten steht das Endresultat in der ausverkauften AXA Arena bereits fest.
In den ersten sechs Begegnungen der Saison waren die Leistungen des HC Rychenberg oft besser gewesen, als die sechs Punkte Ausbeute vermuten liessen. Um den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle zu wahren, war nun aber ein Heimsieg gegen die rote Laterne St. Gallen in der regulären Spielzeit angezeigt. Und der HCR erledigte die Aufgabe meistens mit der nötigen Seriosität und als Folge davon ohne ernsthafte Schwierigkeiten und ohne Zittern. Vom Anpfiff bis in die Schlussphase hinein bestimmte er, was sich zwischen den beiden Toren ereignete, und beschäftigte sich nahezu während der gesamten sechzig Minuten mit seinem Angriffsspiel.
Dass das Geschehen vor ausverkauften Rängen fast nur eine Richtung kannte, lag freilich nicht nur am Heimteam, sondern auch an den Gästen. Diese gingen ausgesprochen defensiv zu Werke und änderten an ihrer offensiven Zurückhaltung auch nichts, als diese Taktik aufgrund des Spielstandes einer Anpassung bedurft hätte. Dani Jaaranen und Loïc Ammann hatten den HCR bis zur ersten Pause mit 2:0 in Führung gebracht, Tim Aeschimann und Almiro Stüdeli bis zur 37. Minute auf 4:1 erhöht. St. Gallen blieb auch danach passiv. Und weil gleichzeitig die Winterthurer immer weniger Risikobereitschaft zeigten, bekamen die 1950 Zuschauer mit fortschreitender Dauer immer mehr ein Match zu sehen, das mit prickelnden Szenen vor den beiden Toren und Spannung geizte. Den Sieg und die drei wichtigen Punkte brachte der HCR so, wenig überraschend, gefahrlos über die Ziellinie. Die Frage, ob er sich notfalls hätte steigern können, blieb unbeantwortet.
AXA Arena, Winterthur. 1950 Zuschauer. SR Etter/Mutzner.
Tore: 4. D. Jaaranen (T. Aeschimann) 1:0. 16. L. Ammann (M. Marthaler) 2:0. 30. T. von Pritzbuer (Ra. Chiplunkar) 2:1. 33. T. Aeschimann (O. Weissbach) 3:1. 37. (Eigentor) 4:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur. 1mal 2 Minuten gegen WASA St. Gallen.
Autor: René Bachmann