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UHC Uster
6:4
HC Rychenberg Winterthur
2:11:23:1
06. November 2024 / 20:00
Buchholz, Uster

Auswärts gegen Uster

Die unerwartete erste Saisonniederlage vom vergangenen Wochenende hallt noch etwas nach. Allzu viel Aufhebens sollte der HC Rychenberg freilich nicht darum machen. Solche unliebsame Überraschungen erlebt schliesslich jede Mannschaft ab und an, sobald sie zu wenig Intensität aufs Geläuf bringt. Der Blick geht darum nach vorne auf das zweite von vier Auswärtsspielen in Folge, jenes vom Mittwochabend in Uster (ab 20 Uhr in der Buchholzhalle).

Der Kantonsrivale startete mit einer Serie in die Saison, die niemand erwartet haben dürfte. Fünf (knappe) Siege reihten die Zürcher Oberländer aneinander und grüssten von der Tabellenspitze. Ein wichtiger Faktor für diese Erfolgsserie war, dass sich die Leistungsträger in Topform präsentierten: Der spielstarke Nationalspieler Pascal Schmuki (13 Punkte), der wuchtige Lette Daniels Anis (11) und starke Finisseur Claudio Schmid (7) skorten munter drauflos.

Die zwei darauf folgenden Niederlagen gegen Wiler und GC dürften Usters Flow etwas gebrochen haben. Dennoch muss der HCR auf der Hut sein und eine passende Reaktion auf die Niederlage in Basel zeigen, will er die drei Punkte aus Uster nach Hause nehmen. Gelingt dies, wird niemand mehr vom Ausrutscher in der Runde zuvor reden.

Autor: René Bachmann

Klare Steigerung, aber zu wenig effizient

Gegenüber der Partie in Basel zeigt der HC Rychenberg in Uster ein ganz anderes Gesicht. Diesmal stimmt die Intensität, doch weil er aus seiner Feldüberlegenheit und seinem klaren Chancenplus zu wenig Zählbares macht, muss er sich dem Tabellennachbarn trotzdem mit 4:6 geschlagen geben.

Der HCR macht in seinem zweiten von vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspiele eigentlich vieles richtig. Im Vergleich zur Runde zuvor trat er diesmal wesentlich druckvoller auf, war viel unterwegs und legte zeitweilig ein Tempo vor, dem das Heimteam besonders im Mitteldrittel wenig entgegenzusetzen hatte. Dass der HCR in den zweiten zwanzig Minuten vom 1:3 zum 3:3 ausgleichen konnte, war minimaler Lohn für den betriebenen grossen Aufwand.

In der Endabrechnung nutzte dieser Ausgleich aber nichts, weil die Winterthurer sehr wahrscheinlich in jeder Statistik die besseren Werte als sein Gegner hatte, ausser in der alles entscheidenden, den Toren. Uster erwies sich in den sechzig Minuten als wesentlich kaltblütigere Mannschaft. Trotzdem darf sich der HCR nach dem Ausrutscher in Basel wieder auf dem richtigen Weg wähnen. Mit einer Spur mehr Effizienz im Abschluss hätte er sich für seinen überlegenen Auftritt auch belohnt.

Autor: René Bachmann

Stimme zum Spiel #hcruster von Michel Wöcke

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