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HC Rychenberg Winterthur
9:5
Tigers Langnau
2:02:25:3
19. März 2026 / 19:00

Coolness einmal mehr matchentscheidend

Der HC Rychenberg Winterthur hat am Donnerstagabend die grosse Chance, den Sack zuzumachen. In Spiel 4 der Viertelfinalserie gegen die Unihockey Tigers Langnau fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug in den Halbfinal – doch genau dieser vierte Erfolg ist bekanntlich der schwierigste.

Das klare 3:0 in der Serie täuscht: Nachdem der HCR die erste Partie im Emmental mit Clever- und Coolness verdient gewann, wurden die beiden nächsten Spiele erst in der Verlängerung entschieden. Die Duelle waren intensiv, ausgeglichen und jederzeit auf Messers Schneide. Kleinigkeiten machten bislang den Unterschied – mit dem besseren Ende für die Winterthurer. Besonders spektakulär der Winterthurer Sieg in der dritten Partie mit dem umjubelten Siegestreffer drei Sekunden vor Schluss der Verlängerung.

Für die Tigers heisst es nun „verlieren verboten“. Entsprechend ist zu erwarten, dass die Gäste aggressiv auftreten, versuchen Unruhe zu stiften und die Rychenberger physisch wie mental an ihre Grenzen zu bringen. Für den HCR gilt es deshalb, kühlen Kopf zu bewahren und sich keine unnötigen Fehler zu leisten. Genau diese Nervenstärke könnte einmal mehr matchentscheidend sein.

Das intensive Duell fordert seinen Tribut auch personell: Bei Winterthur fallen beispielsweise Almiro Stüdeli und der vielversprechende Youngster Loïc Ammann bis Ende Saison definitiv aus. Auf Seiten der Tigers dürfte hingegen Topskorer Alexander Hedlund nach krankheitsbedingter Absenz wieder ins Line-up zurückkehren.

Umso wichtiger wird der Rückhalt von den Rängen: Die ausverkaufte AXA Arena vom Sonntag mit 1950 Zuschauern hat eindrücklich gezeigt, welchen Unterschied die Fans machen können. Den Energieboost bestätigt auch Matchwinner Manuel Maurer: „Die Stimmung in der AXA Arena war unglaublich. Genau diese Energie brauchen wir auch im nächsten Spiel wieder.“

Spielbeginn am Donnerstag ist bereits um 19.00 Uhr – die perfekte Gelegenheit für einen packenden Unihockey-Abend mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen. Playoff-Atmosphäre, Tempo und Emotionen sind garantiert.

Für die Tigers ist es die letzte Chance, die Serie zu verlängern. Für den HCR die Möglichkeit, vor eigenem Publikum den Halbfinaleinzug perfekt zu machen.

HC Rychenberg Winterthur vs. Unihockey Tigers Langnau
Donnerstag, 19. März 2026, AXA Arena Winterthur
Türöffnung: 18.00 Uhr / Spielbeginn: 19.00 Uhr

Online-Vorverkauf
 

Donnerstag – alle in Gelb!

Passend zum ersten Matchball soll die AXA Arena erneut in ein echtes Heimspiel-Statement verwandelt werden: Alle in Gelb!
Wer sich noch passend ausrüsten möchte, kann direkt vor dem Spiel vom attraktiven Playoff-Angebot profitieren. Ob HCR-Schal, HCR-Socken oder ein Ovo-Ball fürs Pausenspiel – alles ist bereit für einen stimmungsvollen, gelben Löwenkäfig.

Wir freuen uns auf eure Unterstützung in Gelb! 💛

Feuer und Eis: der HCR steht bereits im Halbfinal!

Der HC Rychenberg qualifiziert sich mit dem vierten Sieg im vierten Spiel gegen die Tigers Langnau für die Play-Off-Halbfinals. Auch im zweiten Heimspiel in der Axa-Arena zeigte das Team beim 9:5-Erfolg grosse taktische Disziplin.

Für den HC Rychenberg ist dies die erste Halbfinalqualifikation seit drei Jahren. Wer vor der Viertelfinalserie darauf gewettet hätte, dass die Winterthurer die Emmentaler, in der Regular Season immerhin stets in den Top-3 der Tabelle, gleich mit einem sogenannten „Sweep“, einem zu-Null-Sieg, raushauen würden, der hätte mit Sicherheit einen satten Gewinn erwirtschaftet.

Die Vorzeichen für den Quali-7. Rychenberg standen nämlich vermeintlich nicht allzu gut. Headcoach Philippe Soutter sprach im Vorfeld von einer „Rumpelsaison“, welche sein Team hingelegt hätte. Doch aufmerksame Beobachter dürften bereits beim letzten Match der regulären Spielzeit, beim Auswärtssieg in Köniz, festgestellt haben, dass das Spiel der Winterthurer an Substanz und Stabilität gewonnen hatte. Und dieser Trend setzte sich nun in den Play-Offs nochmals deutlich fort.

Auch im vierten Spiel in der mit über 1’500 Zuschauern erneut gut gefüllten Axa-Arena änderte sich an der taktischen Auslegeordnung der beiden Teams nicht viel. Erneut gelang es dem HCR durch deutliche Rhythmuswechsel die Langnauer zur Verzweiflung zu bringen. Die Berner gelten als ausgesprochen dynamische, kampfstarke Mannschaft. In allen vier Spielen hatten sie grosse Mühe bei den bewusst eingestreuten, eiskalten Tempoverschleppungen des HCR ihr Vollgastemperament zu zügeln. Und wenn dann der HCR plötzlich Gas gab, dann brannte es in der Tigers-Hintermannschaft oft lichterloh. Die blitzschnellen Vorstösse von Nico Mutter und Levin Conrad zur 2:0-Führung waren der beste Beweis dazu.

Nach diesem Muster baute der HCR bis zur Mitte der Spielzeit in der Folge seine Führung zu einem 4:0 aus und die Tigers liessen in dieser Spielphase bereits etwas die Köpfe hängen. Doch da die Heimmannschaft in der Folge einige hochkarätige Chancen ausliess, schöpfte der Gegner wieder neuen Mut und nach zwei schnellen Gegentoren schlich sich beim HCR für kurze Zeit doch auch wieder etwas Unsicherheit ein. Doch in solchen Momenten helfen Tore: und wie immer in der ganzen Serie schoss der HCR diese im richtigen Moment. Begünstigt auch durch Strafen der nun wieder ungeduldiger werdenden Emmentaler trafen Nico Mutter nochmals, Levin Conrad weitere zweimal, Manu Maurer, Dani Jaaranen und zum Dessert Noah Püntener zum 9:5-Schlussresultat, welches von der elektrisierten Zuschauermenge mit einer Standing Ovation quittiert wurde.

Was neben der grossen taktischen Disziplin beim HCR am deutlichsten auffiel, war der enge Zusammenhalt, der Fighting Spirit des Teams. Etwas, was in dieser Zeit auch lange etwas gefehlt hatte, gelingt dem Team nun bestens zur Geltung zu bringen. Und dies trotz dem Verletzungspech der Mannschaft, welche in den letzten vier Spielen in jedem Match einen Leistungsträger verletzungsbedingt verloren hatte. Während bei Almiro Stüdeli und Loïc Ammann das Saisonende leider bereits feststeht, dürfte die nun dank der nun nach dem vorzeitigen Ende der Serie anstehende Pause bei Kimmo Reich und Kimo Oesch helfen bis zum voraussichtlichen Start der Best-of-7 Halbfinals am 4.April wieder komplett fit zu werden.

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